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Duits vitamine E-programma
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| Dr. med. Carsten Hager Sülzberg 6 23843 Bad Oldesloe Telefon 04531/81555 Beantwortung häufig gestellter Fragen Folgendes Einnahmeschema für die ALS-Therapie hat sich bewährt: Bei Einnahme von Magnesium muß zwischen der Vitamin-E-Einnahme
und der Magnesium-Einnahme ein Abstand von 3 - 4 Stunden eingehalten werden. Eine zusätzliche Selen-Zufuhr ist bei erniedrigtem Selenspiegel erforderlich, sonst nicht, da eine Überdosierung zu unerwünschten Nebenwirkungen führt. (Der normale Selen- spiegel liegt zwischen 74 - 139 µG/l Blut.) Folgenden Selbstversuch habe ich im April/Mai 1998 durchgeführt: Jeder ALS-Betroffene kann daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Zusammengefaßte Übersicht der empinsch gewonnenen Ergebnisse der hoch- dosierten Vitamin-E-Therapie mit 5 000 mg Vitagutt Vitamin E 10001 p.d. 1994 und 1996 ben'chtete ich über erste Ergebnisse dieser Therapie. Die schon damals gemachte Feststellung der völligen Nebenwirkungsfreiheit kann erneut bestätigt werden. Dies gilt für 376 therapierte Betroffene im Inland und mehrere tausend Betroffene im Ausland. Zunächst wurde bis i998 nur mit 5 000 mg Vitagutt Vitamin E 1000 therapiert. Wenn ein Erfolg eintrat, dann erst nach 6 - 8 Monaten. Der Nachteil lag dann, daß viele rein zeitlich diese Spanne nicht erreichten, da die Erkrankung zu weit fortgeschritten war oder die Therapie zu spät begonnen wurde. 1997 fanden sich plötzlich einige Betroffene mit Stillstand der ALS nach schon 5 bis 6-monatiger Therapie. Als Ursache wurde nach gründlichen Rückfragen die gleichzeitige Einnahme von Rilutek ermittelt. Von nun an wurde allen Betroffenen emphohlen, 2 x 50 mg Rilutek und 5 000 mg Vitamin E in Form von Vitagutt Vitamin E 1000 in öliger Lö-sung als Weichgelatinekapsel zu nehmen. Als Kriterium für einen Stillstand wurde ein unveränderter
Befund von 1-jähnger Dauer gesetzt. Von diesen bisher 28 Fällen
seien einige näher erläutert: Diese Erfolge waren der Anlaß, die bereits bestehende hervorragende Zusammenarbeit mit der Neurologie der Universität Ulm weiter zu intensivieren. Zusammen mit Herrn Prof. Dr. Ludolph, Direktor der Neurologie der Universität Ulm, und mit logistischer Unterstützung durch Herrn Dr. Horowski von der Firma Schering, wurden die Grundlagen für eine rein medizinische Studie erarbeitet, die seit Oktober i998 an 4 deutschen Universitäten, Halle, Hannover, Homburg/Saar, Ulm, und an der DKD in Wiesbaden Iäuft. Großzügige Unterstützung und Entgegenkommen fanden wir bei der Firma Schwarzhaupt, dem Hersteller des Präparates Vitagutt Vitamin E 1000. Eine prozentuale Erfolgsrechnung ist z.Z. nicht möglich, da Zur Zeit wird in einer französischen Doppelblindstudie, placebokontrolliert an 289 ALS- Betroffenen, untersucht, ob sich der neuroprotektive Effekt von Rilutek durch Vitamin E optimieren läßt. Wie Prof. Dr. Claude Desnuelle, Nizza, berichtete, kam es innerhalb der ersten 3 Monate bei weniger Patienten unter der Kombitherapie zu einem deutlichen Verlust der motorischen Funktionen, als bei den mit Placebo behandelten Fällen. Als Kriterium galt, ob die motorischen Funktionen erhalten geblieben waren, oder ob bereits Hilfsmittel jeglicher Art im gleichen Zeitraum benötigt wurden. Nachdem auf dem letzten internationalen ALS-Kongreß im November
1998 in München leider festgestellt werden mußte, daß
es noch immer keine erfolgversprechende Behandlung gibt, wurde der Ruf
nach einer Antioxidantien-Studie laut. Aus den Darlegungen ergeben sich folgende Notwendigkeiten: Bad Oldesloe, 14.02.1999 |